Der Entwurf schlägt einen rechteckigen, zweistöckigen Zentralbau vor, der im Erdgeschoss von angedockten Schulhäusern flankiert wird. Somit entsteht eine übersichtliche Gliedrung und ein allen Seiten gleichermaßen klar erkennbarer Baukörper. Die Lernhäuser ordnen und teilen die Außenanlagen durch die Positionierung der einzelnen Baukörper. So finden, auf einfache Art, Vorplatz, Eingang und getrennte Pausenhöfe ihre Position. Die Eingangszonen werden bewusst an die, durch das Obergeschoss, überdachten Bereiche gelegt. Dabei entstehen regengeschützte Außenflächen - zusätzliche Vordächer sind nicht notwendig. In den separaten Lernhäusern sind Klassen und Nebenräume nach dem Prinzip der Rotation um eine gemeinsame Mitte angeordnet. Diese Flächen können über mobile Wände und veränderbare Möblierung unterschiedlich mit den Klassen und Klassennebenräumen verbunden werden. Eingeschnittene „Patios“ verbinden den Aussenraum mit dem Zentrum des jeweiligen Lernhauses und sorgen außerdem für eine introvertierte Verbindung des Nebenraumes mit dem Aussenraum. Darüber hinaus können sie vielfältig für gärtnerisch-pädagogische Arbeiten genutzt werden.
mit Sabine Geiss, Luise Dalles und Wolfgang Krakau
Wettbewerb: 2016
Bauherr: Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (D)
Ort: Neutraubling (D)
Gesamtkubatur: 10.000 m³

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