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PEWIR
Architektur von Pedevilla
Kunst von Gustav Willeit

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Hotel Bühelwirt, St. Jakob im Ahrntal
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Antrische Mo(nu)mente.

"Über das zur Kupfersteinzeit im Ahrntal lebende Bergvolk ranken sich zahlreiche Mythen. Zuletzt sorgte eine riesige schwarze Holzpyramide, die 2015 rein zufällig auf dem Bühel bei St. Jakob von Spaziergängern (einem älteren Ehepaar aus Hamburg) entdeckt wurde, im Dorfgasthaus monatelang für Gesprächsstoff.
Die Eliten des Altertums seien auf den Bühel gestiegen, um den Fruchtbarkeitsgöttern ihren Graukäse zu opfern – und hätten dort ein heidnisches Monument errichtet, behauptet Sepp (der Dorfälteste). Karl (der Kupferschmid) ist sich sicher, dass das archaische Konstrukt dazu gedient haben muss, die Alpen zu vermessen. Die tatsächliche Funktion bleibt vorerst ungeklärt. Georg (der Priester) will am Bühel aber vor kurzem zwei Architektenbrüder aus Bruneck gesehen haben, die aus dem archaischen Konstrukt – angeblich – ein Wanderhotel machen wollen."
- aus dem Regionalteil der "Ahrntaler Kornpresse" vom 18.09.2021

Update vom 23.04.2024:
Aus den archäologischen Arbeiten im Zuge der Hotelbaustelle haben sich Hinweise ergeben, dass es sich bei der Pyramide um ein spektakuläres Monument der 'Antrischen' handeln könnte. Es wäre weltweit der erste dokumentierte Hochbau des rätselhaften Volkes - schließlich kennt man die antrischen Leut' in den Ahrntaler Sagen bisher ausschließlich als kleine, den Menschen freundlich gesinnte Wesen, die eigentlich in Löchern und Höhlen unter der Erde hausen. Sie sollen einst nur hervorgekommen sein, wenn sie etwas von den Menschen brauchten. Kunigunde (die Einsiedlerin) erinnert sich:
"Wenn die Antrischen Hunger hatten, haben sie immer Eimer voller Gold und Schätze vor die Eingänge ihrer Höhlen gestellt. So haben die Menschen dann gewusst, dass die Antrischen etwas brauchen. Man hat ihnen also Essen hingestellt und konnte dafür das Gold mitnehmen."
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