Die denkmalgeschützte Villa wurde 1923 von Marius Amonn erbaut. Sie befindet sich in zentraler Stadtlage und ist von einem weitläufigen Parkgelände eingebettet. Es handelt sich um ein Gebäude mit Mansardendach, seitlich vorspringenden Verandavorbauten, überwölbten Portalvorbau und Erker. Die Eingangshalle hat stuckverzierte Tonnengewölbe und Stichkappen, die Zimmer sind mit Stuckdecken ausgestattet. Der ehemalige Speiseraum hat eine Balkendecke und getäfelte Wände.
Die charakteristischen Farben sind der weisse Grundton (Kalkputz der Wände/Decken, Hochglanzlack der Türen/Fenster in den Obergeschossen) und die dunkelbraun lasierten Holzoberflächen (Täfelungen, Treppengeländer, Türen im Erdgeschoss). Bei der Sanierung der Räume wurde dieses Material- und Farbkonzept konsequent fortgeführt.
 

Bauherr: Privat
Ort: Bruneck/Südtirol
Gesamtkubatur: 4.800 m³
Baukosten: 0.2 Mio
Projekt und Realisierung: 2014-2015

Fotos: Gustav Willeit

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db deutsche bauzeitung 10/2015, Seite 17-25